Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.

HERZLICH WILLKOMMEN

Februar 2022

Johann Carl Bertram Stüve 1798-1872: Politiker, Jurist, Publizist und Historiker

Öffentliche Tagung des Niedersächsischen Landesarchivs in Kooperation mit der Stadt Osnabrück und dem Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. am 5. und 6. Mai 2022

Johann Carl Bertram Stüve war Bürgermeister der Stadt Osnabrück und zwischen 1848 und 1850 Innenminister des Königreichs Hannover. Als Vertreter Osnabrücks in der hannoverschen Ständeversammlung wurde Stüve zum Initiator der Ablösungsgesetzgebung und zum Vorkämpfer für das hannoversche Staatsgrundgesetz. Sein Widerstand gegen dessen einseitige Aufhebung 1837 machte ihn deutschlandweit bekannt.

Als Innenminister des restaurativen hannoverschen Königs entwickelte sich Stüve in den Jahren 1848/50 zum Gegner der deutschen Revolution. Dennoch gingen zahlreiche innenpolitische Reformen auf seine Initiative zurück. Wohl kaum ein bürgerlicher Politiker hat die Geschicke und die verfassungsrechtliche Entwicklung des Königreichs Hannover bis 1866 so sehr beeinflusst wie Stüve.Trotzdem ist er in der historischen Forschung, aber auch in der Stadtgeschichte Osnabrücks zunehmend in Vergessenheit geraten.

Anlässlich des 150. Todestages Johann Carl Bertram Stüves möchte die öffentliche Tagung sein politisches und gesellschaftliches Wirken, seine Persönlichkeit und Verdienste vorstellen.

Dafür werden zentrale Stationen seines Wirkens sowie seine politischen und persönlichen Überzeugungen in den Blick genommen und ein Resümee der bisherigen Stüve-Forschung gezogen. 

Mehr Infos finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Den Flyer zur Tagung können Sie hier öffnen und herunterladen.

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"JOH. CARL BERTRAM STÜVE J.U. & PH. D. Bürgermeister der Stadt Osnabrück." Lithografie nach einer Zeichnung von Heinrich Neelmeyer (1790-1839) (Druck: Lithographische Anstalt G. Hunckel, Bremen, undatiert [1839] [© Museumsquartier Osnabrück: A 5356])

Januar 2022

Verlegung Wintervorträge 2021/2022

Aufgrund der Infektionsgefahr durch das Corona-Virus werden die drei Vorträge von Martin Siemsen M.A., Dr. Christian Zumbrägel und Lukas Hennies sowie die Jahreshauptversammlung auf das Frühjahr und den Sommer 2022 verschoben, in der Hoffnung, dass sich die Situation bis dahin verbessern wird.
 
Mittwoch, 18. Mai 2022, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Akzisehaus
Martin Siemsen, Osnabrück
Jenny von Voigts‘ Briefe an den Berliner Verleger Friedrich Nicolai

Im Anschluss an den Vortrag findet die Mitgliederversammlung der Justus Möser-Gesellschaft statt.
 
Donnerstag, 16. Juni 2022, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Akzisehaus
Christian Zumbrägel, Berlin/Osnabrück
Von kletternden Forellen und zerknickten Aalen.

Ausflüge in die Fischereigeschichte an Weser, Ems und Hase im 20. Jahrhundert
 
Donnerstag, 7. Juli 2022, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Akzisehaus
Lukas Hennies, Osnabrück
Zwischen Waffen-SS und britischer Besatzungsarmee.

Spuren lettischer Legionäre in der Ausländermeldekartei der Stadt Osnabrück
 
Die Mitgliederversammlung des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück findet am Donnerstag, 7. Juli 2022 im Anschluss an den Vortrag von Lukas Hennies im Akzisehaus des Museumsquartiers statt (voraussichtlich ab 20.30 Uhr).

2021-2022

Dezember 2021

Die neue Ausgabe der Osnabrücker Mitteilungen ist erschienen

Die „Osnabrücker Mitteilungen“ schlagen in diesem Jahr wieder einen weiten thematischen Bogen und laden auf rund 340 Seiten nicht nur Fachhistoriker zur Lektüre ein.

Vereinsmitglieder erhalten den Band in den nächsten Tagen kostenfrei auf dem Postweg, alle anderen Interessierten können ihn im Buchhandel für 24 € käuflich erwerben.

Achtung: Aus technischen Gründen verzögert sich der Versand der Osnabrücker Mitteilungen!

Bibliographische Angabe:
Osnabrücker Mitteilungen: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 126 (2021), Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte; 340 S., 63 Abbildungen; ISSN 0474-8158 / ISBN 978-3-7395-1336-2; 24 €

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Wintervorträge 2021/2022

Am Donnerstag, den 18. November 2021, 19 Uhr, findet im Museumsquartier Osnabrück (Akzisehaus) die nächste Veranstaltung aus unserem Winterprogramm statt. Es referiert Siegrid Westphal, Osnabrück zum Thema "Justus Möser und das Lotteriewesen".

Lotterien als Finanzierungsintrumente waren seit dem späten Mittelalter in Europa bekannt und dienten unterschiedlichsten Zwecken, wobei schon frühzeitig der Rückbau von Kapital und Zinsen der Staatsschuld in den Fokus geriet. Allerdings war die Lotterie als Glücksspiel auch sozialethisch-theologisch umstritten, weil die Menschen nicht mehr auf Gott vertrauten, sondern ihr Glück im Spiel suchten. Der Vortrag möchte vor diesem aufgezeigten Spannungsfeld den Stellenwert der im Fürstbistum Osnabrück Mitte des 18. Jahrhunderts errichteten Klassenlotterie und die dabei eingenommene Rolle von Justus Möser diskutieren.

Aufgrund der Corona-Allgemeinverfügung der Stadt Osnabrück gilt die „2G-Regel”. Bitte halten Sie beim Besuch der Veranstaltung einen Nachweis über die vollständige Impfung oder einen Genesenennachweis bereit. Die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich (info@historischer-verein-osnabrueck.de).

Informationen zu den weiteren Vorträgen finden Sie in der Rubrik "Termine". Das Gesamtprogramm finden Sie auch gebündelt als PDF unter "mehr":

2021-2022

Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück stellt sich vor


Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) wurde am 26. August 1847 durch den Bürgermeister von Osnabrück, Johann Carl Bertram Stüve, gegründet und gehört zu den ältesten Geschichtsvereinen Westfalens und auch Niedersachsens.

Seit seinem Bestehen verfolgt der Verein, dessen Wirkungsbereich bis heute den ehemaligen Regierungsbezirk Osnabrück umfasst, das Ziel, die wissenschaftliche Erforschung der Vergangenheit des Osnabrücker Landes, des Emslandes und der Grafschaft Bentheim zu fördern, die Ergebnisse zu sammeln und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Heute gehören dem Historischen Verein etwa 650 Personen an, die am Werden ihrer Region interessiert sind, die Publikationen des Vereins verfolgen, Vorträge besuchen, an Exkursionen teilnehmen und die umfangreiche Vereinsbibliothek in Anspruch nehmen.

Dr. Stüve

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